Frage an die Regie

Theater! Warum?

In unserer schnelllebigen Zeit lässt es sich durchaus manchmal fragen: Theater! Warum? Warum nicht? Was spricht dagegen zusammen etwas zu erarbeiten, zusammen an einem Strick zu ziehen, miteinander zu proben, zu lernen, zu begreifen! Wer dies einmal begriffen hat, von diesem Feeling Wind bekommen hat, den lässt es so schnell nicht mehr los. Das Erzählen einer Geschichte liegt in den Urgenen der Menschheit. Bevor die Lawine der medialen Gewalt über unsere Alpen rollte, wanderten Menschen von Tal zu Tal. Schumacher, vielleicht auch Störnäherinnen. Sie brachten die Geschichten von Hof zu Hof. Von Dorf zu Dorf. So wurden sie gelebt und so wurden sie erlebt. Von Kindern nachgespielt, von Erwachsenen nacherzählt. Ein wunderbares Gut, eine kostbare Sache. Darum mache ich Theater, darum lass ich Geschichten leben, damit sie erlebt werden können in unserer verrückten Zeit. Einer Zeit wo Schuhe nicht mehr geflickt werden und Störnäherinnen nur noch im Lexikon zu finden sind. (Annina Giovanoli)


Spontane Spieler Aussagen auf die Frage


Warum spielst du Theater!

„Unter Menschen zu sein, mit Menschen zusammen die Entstehung einer Produktion mit verfolgen, bereichern und ein Teil davon werden. Am Schluss der Probezeit frage ich mich oft, wie lange machst du das noch? Und nach kurzer zeit ve5rmisse ich es und es zieht mich wieder auf die Bühne.“ (Röbi Giger)

„Den Einstieg in eine Rolle wagen, sich mit der Rolle auseinander zu setzten und sich darin entwickeln. Ein besonders Highlight sind für mich stets die Freilichtspiele. Es ist für mich absolut faszinierend wie aus einer ersten Leseprobe eine riesen Sache unter freiem Himmel entsteht. Einfach unvergesslich. Darum bin ich dabei!“ (Joos Risch)

„Theater fordert Leib und Seele. Meine Narbe  im Gesicht, die kommt vom Einsatz auf der Bühne, als ich gefallen bin und anstelle eines Premierenbiers mit meinen Kameraden, im Kreuzspital auf dem Notfall sass und mir eine Platzwunde nähen lassen musste.¨ (Anita Mark)

„Ich liebe die Zeit der Proben. Mitunter kann es schon anstrengend werden. (auch nach den Proben). Mir gefällt die Kameradschaft, die Freude an einem Strick mit vielen zu ziehen. Miteinander weg fahren, auf Reisen und an unsere legendären Probewochenenden." (Monika Curschellas)

„Ich habe durch das Theater meinen Schatz gefunden.“ (Laura Salzgeber)

„Seit meiner Kindheit liebe ich es in andere Rollen zu schlüpfen. Ich bin fasziniert vom Theaterspiel und durfte schon ein paar richtig schöne Rollen spielen. Theater ist ganz einfach cool und gesund!“ (Lea Giovanoli)


Was war deine schönste Rolle!

„Die Dorothy im Zauberer von Oz“ (Anita Mark)

„Der Sägereibesitzer im Freilichtspiel Zigünerbluat“ (Dieter Schleuning)

„Da Schacherseppli“ (Röbi Giger)

„Die Verkaufte Grossmutter“ (Annamarie Sievi)

„Zauberer von Oz“ (Hansa Fausch)

„Geierwalli “ (Monika Curschellas)

„Pitschen“ im Tredeschin" (Lea Giovanoli)